Corona, was kann ich jetzt tun? Hilfreiche Infos und Links gegen Panik und Ratlosigkeit

Aktuell sind wir in einer recht gemischten Situation, in der keiner so richtig weiß, was auf einen zu kommt und wie man sich jetzt noch drauf vorbereiten kann.

Zur aktuellen Situation (16.03.2020):
In einigen Großstädten pausiert das öffentliche Leben, Deutschland macht drei Landesgrenzen dicht, unsere Regierung beschließt Hilfen für die Bürger und Bayern ruft den Notstand aus.

Folgende Fragen stellen sich den meisten gerade:

– Wie bereite ich mich jetzt (noch) darauf vor?
– Woher bekomme ich Informationen?
– Was passiert, wenn ich oder einer meiner Mitarbeiter positiv getestet wurden?
– Was kann ich tun, wenn die Verkäufe einbrechen?
– Wer kann mir weiterhelfen?

Da in den letzten Stunden bereits viele Berichte und Beiträge geteilt wurden, versuche ich die offiziellen Teile hier etwas kürzerzufassen und die Fragen, die sich allgemein stellen, so gut es geht zu beantworten. Wichtig ist hier: Die Antworten haben keine Rechtsgültigkeit! Sie stellen den Stand dar, der sich mir derzeit stellt und können, wenn du diesen Artikel liest, bereits veraltet sein.

Das Corona Virus Covid-19 ist die aktuelle Form des Coronavirus. Es gibt mehr als eins und es ist schon länger bekannt. Der bisher bekannteste Stamm war der SARS Virus Anfang der 2000er Jahre. Einige erinnern sich noch, einige haben da erst die Windeln befeuchtet. Es gibt massenweise Stumpfsinniges über Covid-19 was man unter dem Begriff #Fakenews zusammenfassen kann. Glaubt hier nicht alles, was euch über WhatsApp und in Aluhutposts mitgeteilt wird. Stichhaltige Informationen bekommt Ihr von den Seiten des Gesundheitsamts und des RKI (Robert-Koch-Institut).

Wie bereitet man sich also auf so etwas vor oder genauer, kann man sich darauf vorbereiten?
Nein, man kann sich nicht auf etwas vorbereiten, was bisher nur in Planspielen mal angedacht war. Man sollte sich hier eher mal allgemeiner vorbereiten. Unternehmer sollten wirtschaftlich denken und immer ein Worst Case Scenario durchgeplant haben. Bisher wurde gejammert, weil ein Lieferant mal schlechte Ware geliefert hat oder ein Marktplatz etwas umstellte. Der Begriff Problem wird in den heutigen Tagen neu definiert. Die generelle Vorgehensweise sollte sein, sich einen Plan zurechtzulegen, was man machen kann, wenn man nichts mehr verkaufen kann, wenn man keine Ware mehr bekommt und was passiert, wenn das Geld ausbleibt oder niemand arbeiten kann.
Wenn eine Krise erst einmal eingetreten ist, ist Vorsorge etwas spät dran. Nun möchte ich Euch nicht ohne neue Ideen lassen und werde Euch kurz schildern was sich bei mir getan hat.
Ich hatte für so einen Fall auch nicht vorgesorgt aber mache das beste daraus. Glücklicherweise hat sich bei mir einiges an Ware angesammelt und ein Teil meiner Produkte kommt direkt aus Deutschland. Solange also diese Lieferanten nicht den Betrieb einstellen müssen, habe ich zumindest einen Teil der Ware, die ich für den Verkauf benötige. Ein Teil meiner Produkte beziehe ich aus China, hier kann ich Euch aber zumindest schon etwas entwarnen, ich habe gerade erst eine Lieferung per Luftfracht bekommen, es geht also noch. Für ein anderes Projekt, dass ich dieses Jahr starten wollte, wird es allerdings nicht reichen, da die Frachten im Containerbereich etwas zu stark angestiegen sind. Zum Ausbruch der Pandemie wurde meine Frau (Chinesin) leicht panisch und es steigert sich derzeit etwas zu sehr. Wir haben uns einen kleinen Notvorrat an Schutzmasken zurechtgelegt, für den Fall der Fälle. Nein es ist nicht viel, sondern eher genug, dass eine Person damit zwei Wochen auskommen kann. So wie es sich gerade darstellt, wäre eine Bevorratung für 2 Monate wohl sinnvoller gewesen. Aber ohne meine panische Frau hätte ich gar nichts zuhause.
Heute ist es nun passiert und unser MP hat den Notstand ausgerufen: Freizeitmöglichkeiten sind geschlossen, Restaurants werden eingeschränkt, viele Einzelhandelsgeschäfte müssen schließen, Schulen und Kitas sind bereits bis Ende April zu.

Eine der wenigen Ausnahmen ist der Onlinehandel. Hier darf weiterhin gearbeitet werden. Was Ihr nun aber beachten solltet, ist den laufenden Betrieb sicher zu stellen. Habt Ihr Mitarbeiter, dann sorgt für Desinfektionsmittel. Könnt Ihr keine kaufen schaut auf die Seite der WHO, hier wird Euch erklärt wie man ein Einfaches herstellt. Händewaschen ist nun PFLICHT! 30 Sekunden sollte wirklich jeder hinbekommen und das am besten mehrmals am Tag. Langt Euch mit den Pfoten nicht ins Gesicht und wenn Ihr niesen müsst dann bitte in die Armbeuge und danach… wieder Pfoten waschen!
Solltet Ihr Erkältungsmerkmale feststellen, nehmt das bitte ernst! Sollte Euch bei einem Mitarbeiter etwas Derartiges auffallen, geht proaktiv vor und schickt ihn nach Hause! Versucht seinen Arbeitsplatz zu reinigen. Euer Gesundheitsamt unterstützt Euch hier! Nutzt zur Not eine UV-Lampe. Diese können (nicht müssen) Keime und Viren abtöten. Wenn Ihr bei Amazon oder eBay seid, schickt genug Ware ins FBA Lager um puffern zu können. Mindestens eine Woche vom Nötigsten, was immer gekauft wird. Wenn Ihr allein seid und Kinder habt, die nun zuhause betreut werden müssen, fragt Händlerkollegen ob die Euch beim Versand helfen können. Ich selbst habe eine Kollegin in der Bürogemeinschaft auf, die das zutrifft. Ich mache gerne Ihren Versand mit, wenn ich hier helfen kann. Wird halt eine Weile mehr gearbeitet.

Wenn Euch als Händler die Quarantäne trifft und Ihr den Versand im eigenen Haus habt, stellt Euch darauf ein, dass Ihr nicht weiter versenden dürft. Hier würde seitens des Gesundheitsamts ein Tätigkeitsverbot ausgesprochen werden. Wenn Ihr dagegen verstoßt, könnt Ihr Euch auf drakonische Strafen einstellen und schon mal mit einer Privatinsolvenz auseinandersetzen.

„Ein Verstoß gegen das Tätigkeitsverbot ist auch bei Fahrlässigkeit strafbar; daneben macht sich auch die verantwortliche Person auf der Seite der Lebensmittelunternehmer, die diese Person so und damit unter diesen Gesundheitsrisiken tätig werden ließ, strafbar. Wurden dadurch die entsprechende Krankheit oder Krankheitserreger verbreitet, sind sie zu mindestens drei Monaten Freiheitsstrafe zu verurteilen. Der Person, die eine Person ohne Bescheinigung beschäftigt oder diese Bescheinigung nicht an der Betriebsstätte verfügbar hat, droht ein Bußgeld; ebenso der dort tätigen Person, die bestehende oder entstehende Gründe für ihr Tätigkeits- und Beschäftigungsverbot nicht pflichtgemäß mitgeteilt hat.“ Quelle Wikipedia

Jeder, der durch Eure Schuld infiziert wurde, hätte Schadensersatzansprüche Euch gegenüber! Seid also hier bitte übervorsichtig.

Was könnt Ihr also machen?
„Homeoffice“ ist weiterhin gestattet. Für Virenübertragungen am Computer gibt es Kaspersky 😉
Ihr könnt auch in der Krise am Unternehmen arbeiten. Jeder Unternehmer sollte einen groben Jahresplan haben. Was könnt Ihr also in der „freien“ Zeit unternehmen? Produktbeschreibungen optimieren, Webshop verbessern, Social Media vorbereiten, weiterbilden. Wenn es einen Unternehmer trifft, ist dieser nicht allein! Ihr habt eine große Community und Ihr habt auch Kunden. Wenn Ihr bereits eine Infektion habt, könnt Ihr damit genauso proaktiv umgehen! Eure Kunden werden es eh irgendwann erfahren also warum nicht etwas aktives Marketing betreiben. Von Floerke hat mit aktivem Marketing einiges erreicht. Ihr solltet hier allerdings eher Abstand vom Alkohol nehmen, der ist bei einer Grippe nicht hilfreich.
Ihr könnt auch das Wissen nutzen, dass Ihr bereits habt, um anderen zu helfen. Jeden Tag wollen frische Unternehmer das „Onlinegold“ heben und suchen händeringend andere Unternehmer, die sie vor Anfängerfehlern bewahren. Ihr könnt auch anderen Unternehmern helfen die Angebote zu verbessern oder Euch mal andere Märkte anschauen um hier nach der „Freizeit“ mit mehr Power durchzustarten.

Wir haben nun die ersten 4 Fragen bereits beantwortet und kommen nun zum trockenen Teil.

Wer kann euch weiterhelfen?

In einer Krise lernt man eng zusammen zu stehen. Es wurden bereits Hilfsprogramme gestartet und gut ausgestattet. Ihr müsst sie nur nutzen.
Da gäbe es einmal die KfW Programme:

„ERP-Gründerkredit-Startgeld“ – gedacht für kleine Unternehmen, die nicht älter als 5 Jahre sind, unter 50 Mitarbeiter haben und weniger als 10 Mio. Bilanzsumme aufweisen.
Wie viel? Bis zu 100.000€ pro Firma. Rückzahlung innerhalb von 10 Jahren, Tilgungsfreie Zeit 1-2 Jahre je nach Summe.

„Akutkredit (Fördergebiet Bayern“ – Mittelständler ohne Freiberufler – gedacht zur Umschuldung kurzfristiger Verbindlichkeiten, Betriebsmittelinvestitionen usw.
Wie viel? Maximal 2 Mio.

„Universalkredit (Fördergebiet Bayern)“ – Unternehmen mit einem Jahresumsatz bis 500 Mio. UND Freiberufler – gedacht für Investitionen, Warenbeschaffung, Betriebsmittel sowie Umschuldung kurzfristiger Verbindlichkeiten.
Wie viel? 25.000€ – 10.000.000€

Das ist nur ein kleiner Auszug aus den Möglichkeiten der KfW. Für die anderen Bundesländer gibt es teilweise bereits eigene Fördergebiete. Bitte fragt hierzu umgehend bei der Hausbank nach.

Was gibt es noch?
Steuerstundungen für die Gewerbe und Körperschaftssteuer. Evtl. auch für Sozialabgaben. Was genau in eurem Fall möglich ist, weiß euer Finanzamt oder der Steuerberater.

„Soforthilfe Bayern“ – Die Staatsregierung kündigt ein Hilfspaket in Umfang von bis zu zehn Milliarden Euro an. Soforthilfen sollen i. H. v. 5.000 € bis 30.000 € für Unternehmen, die von der Schließung betroffen sind, gezahlt werden. Wer Soforthilfen beantragen möchte, muss sich bei der Wirtschaftsförderung der zuständigen Bezirksregierung melden.

Andere Bundesländer werden hier entsprechend nachziehen! Eure IHK hilft euch hier gern weiter.

„Kurzarbeitergeld“ – oft thematisiert wurde es hier erleichtert. Ein Arbeitsausfall liegt nun bereits vor, wenn 10% der Beschäftigten betroffen sind. Die Sozialbeträge sollen hier zu 100% erstattet werden. – Dies ist derzeit noch nicht voll umgesetzt. Für genaue Fragen ruft beim örtlichen Arbeitsamt an und lasst euch alles genau erklären. KuG kann NUR mit dem Einverständnis des Arbeitnehmers beantragt werden!

Ich gehe davon aus, dass Ihr jetzt auch Fragen haben werdet. Wendet Euch an die entsprechend benannten Stellen. Wenn Ihr nicht weiter wisst, geht offen auf eure Kollegen zu. Bevor ein Lieferant mahnt, informiert ihn und sucht das Gespräch. Bleibt gesund!

Ihr findet hier einige Links zu entsprechenden PDF, die uns von ETL Auditax zur Verfügung gestellt wurden:

Aktueller Newsletter Corona-Virus
Antrag 100
Antrag 120
FAQ Corona ETL
Information Corona-Virus
KuG Abrechnungsliste
KuG Antrag

Autor:
Ein großer Dank für diesen Blogartikel geht an Sebastian Krötzsch von www.druckzeug.de

 

 

Michael Atug im Interview mit Dirk Kreuter – Zwei Schwergewichte, zwei Profis, zwei Erfolgsgeschichten

Michael Atug im Interview mit Dirk Kreuter – Zwei Schwergewichte, zwei Profis, zwei Erfolgsgeschichten

Wer ist dieser Dirk Kreuter? Der Typ, der Hallen und Seminare füllt, wie kaum ein anderer? Der sein Publikum fesseln und begeistern kann, aber auch polarisiert und regelmäßig ein Ziel für Hater und Nörgler ist?

Die klaren Fakten sprechen für sich: Dirk Kreuter backt keine kleinen Brötchen. Er ist seit 2016 international erfolgreich, gefragt, gehört u. a. zu den Top Speakern, ist Gastdozent an mehreren Hochschulen, steht im Guiness-Buch der Rekorde (größtes Verkaufstraining), schreibt Bestseller, ist mit seinen Podcasts regelmäßig in den Top 10 der iTunes, hat ca. 10 Millionen Views auf YouTube, beschäftigt 60 Mitarbeiter usw..
Das sind die Zahlen.

Michael Atug lernt den Verkaufstrainer Dirk Kreuter kennen. Hinter- und erfragt seine Karriere und Lebensweg. Ein außergewöhnliches Gespräch zwischen zwei Menschen, die aus unterschiedlichen Geschäftsbereichen kommen, aber Parallelen an Erfahrungen und Kenntnissen aus ihrer Berufswelt und menschlichem Umfeld ziehen können.
Hier zeigt sich schnell, dass der gelernte Kaufmann und Handelsvertreter eine besondere Art hat, sich zu artikulieren, Inhalte zu erklären und somit den Hörer in seinen Bann ziehen kann. Jedes Wort, jeder Ratschlag und Weisheit leuchtet ein, ergibt Sinn, man hängt an seinen Lippen und will mehr wissen.

Das Interview ist eine Konversation auf hohem Niveau, mit viel Input und Insiderwissen.
Als würden sich Batman und Superman nach Feierabend auf ein Bierchen treffen, Pipi Langstrumpf und Michel aus Lönneberga zusammen brainstormen oder Pavarotti und Lindenberg ein gemeinsames Musical komponieren.

Michael spricht unangenehme Themen, wie z. B. Steuern und den Umgang mit penetranten, lästernden Kritikern an und Dirk antwortet präzise, ruhig und ehrlich.
Er erklärt, dass Erfolg und Geld nicht in der Komfortzone „small is beautiful“ erzielt werden kann und welche Schritte und Optimierungen dafür umgesetzt werden müssen. Es werden detaillierte Ratschläge zur Kalkulationen, Delegierung, Strukturierung und betrieblichen Investitionen gegeben.
Obwohl die beiden aus verschiedenen Branchen kommen, sind sie sich in einer Sache zu 100 % einig: Von nichts kommt nichts. Sich reinknien, malochen und nicht locker lassen.

Dirk Kreuter macht den Zuschauern diesen Punkt noch mal ganz klar, wenn er über die 26!! Jahre erzählt, bevor es zum (inter)nationalen Durchbruch gekommen ist.
Wie sich sein Publikum von steifen Krawattenträgern in ein lockeres, aufgeschlossenes und neugieriges verändert bzw. erweitert hat. Warum ein Netzwerk und Kontakte mit Menschen, die nicht aus dem gleichen Berufsfeld kommen, überaus wichtig sind.

Während des Gesprächs bohrt und hakt Michael Atug gekonnt nach. Er fördert und fordert den Redefluss, Infos und Antworten, sodass der Inhalt vielschichtig und intensiv wird. Das gelingt deshalb so gut, weil er aufrichtig interessiert ist und seinem Gegenüber keinen schleimigen Honig um den Bart schmiert. Im Gegenteil, er gibt sogar offen zu, dass es einige Punkte gibt, mit denen er nicht konform ist.

Dirk Kreuter definiert sich als Verkaufstrainer, der motiviert. Hier sieht er eine klare Differenzierung zu reinen Motivationstrainern, die den Besucher mehr einheizen, als mitgeben.
Seine Seminare basieren auf dem Prinzip „Zuhören, Lernen, Umsetzen… Erfolg…ergo Motivation“.

Man könnte sagen: Das „erste Date“ war ein Volltreffer.
Die zwei haben sich beschnuppert, gemeinsame Ansichten, Ziele und Skills ausgetauscht.
Absolut sehenswert, persönlich, ehrlich und mit vielen Denkanstößen eines Profis.

Autor: Nicki Ahlgrim (Texter, Autor, Wortverdreher)

Sie schreibt Klolektüren (Kurzgeschichten mit Wumms), sie kann Artikel (ironisch, provokant, ohne, dass die Kernaussage und Infogehalt dabei flöten gehen), befüllt geschickt und fesselnd Websites (es wird alles gelesen, keiner klickt weg) und kreiert Headlines/Slogans (die sich ins Gedächtnis brennen).
Ihr Schreibstil ist extrem, anders und sympathischerweise normabweichend. In ihrem Brockhaus fehlen „langweilig“, „normal“ und „seriös“. Diese Seiten wurden präzise rausgerissen.
Ein bisschen mehr privates, geschäftliches, Textbeispiele und ein veraltetes Foto gibt es hier:
www.chaos-life.de

Michael Atug folgen:

Website: michael-atug.de

Facebook: https://www.facebook.com/michael.atug

Michas Facebook Gruppe Multichannel Rockstars: https://www.facebook.com/groups/multichannelrockstars/

Instagram: https://www.instagram.com/michaelatug/

LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/michael-atug/

Xing: https://www.xing.com/profile/Michael_Atug

Twitter: https://twitter.com/ecomrockstar

Interview zu den eBay Open Deutschland am 16. & 17.09.2019 in Berlin – Oliver Klinck & Michael Atug

Interview zu den eBay Open Deutschland am 16. & 17.09.2019 in Berlin – Oliver Klinck & Michael Atug

Oliver Klinck (Vice President Commercial Operations) von eBay im Gespräch mit Michael Atug.

Oliver beantwortet Fragen rund zu den eBay Open in Berlin und erzählt warum es seiner Meinung nach wichtig ist dabei zu sein.

Hier auch die aktuelle Agenda: https://verkaeuferportal.ebay.de/sites/default/files/assets/download/ebay_open_deutschland_2019_-_agenda-und-zeitplan_0.pdf

Ich persönlich freue mich jedenfalls sehr auf diese Veranstaltung, nachdem ich noch vor wenigen Wochen schon die eBay Open in Las Vegas besucht habe.

Und worüber ich ganz besonders freue ist das eBay sofort nachdem ich die Idee ins Spiel gebraucht habe einen Platz auf der Agenda frei gemacht hat zum Thema: “Frauen im E-Commerce”

Ein sehr wichtiges Thema, wo ich mich gerne mit anderen starken Persönlichkeiten einbringe. Mehr dazu am 16.09. um 15 Uhr im Raum Brandeburger Tor.

Michael Atug auf Tuchfühlung mit den zwei Köpfen von Ankerkraut

Michael Atug auf Tuchfühlung mit den zwei Köpfen von Ankerkraut

Seit 2013 legen Anne und Stefan Lemcke eine rasante Erfolgsstory hin.

Michael Atug spricht mit den Gründern von Ankerkraut. Eine Geschmacksmanufaktur und Experten für Gewürze und Gewürzmischungen. Die sympathischen Hamburger haben sich viel Zeit genommen und über ihren Werdegang, Erfahrungen, „Die Höhle der Löwen“ und ihren Strategien im Onlinehandel erzählt. Wenn die beiden über Ankerkraut reden, dann sprüht die Leidenschaft und Begeisterung für ihre Firma und Produkte. Bei jeder Antwort, jedem Satz, schwingen liebevolle Emotionen mit und das ist ansteckend. Das Powerduo macht gute Laune und Michael Atug hat ein wertvolles und persönliches Interview führen können, bei der das Ehepaar sich viel Zeit für Details genommen hat.

 

Die erste „Kontaktaufnahme“ mit Gewürzen und Kräutern, entstand, als Stefan mit seinen Eltern (Entwicklungshelfer) in Tansania, Afrika gelebt hat. Durch diese Aufgabe waren sie lange Zeit in unterschiedlichen Regionen unterwegs und das konnte ab und an für ein Kind bzw. Jugendlichen (ohne Facebook und Smartphone) langweilig sein. Also heftete sich der Junge an die Fersen vom Koch, der für die Helfer und Familien sorgte. Stefan begleitete ihn auf die Märkte, sog die Aromen, Gerüche und Farben auf. Er lernte, wie aus wenigen Zutaten das beste rausgekitzelt werden kann. Wie sich frische Gewürze definieren, wie man sie anwendet, und ihm wurde früh bewusst, dass wunderbare Ingredienzen mit Respekt und Wertschätzung behandelt werden müssen.

All diese wertvollen Erfahrungen und Kenntnisse bildeten 2013 bei der Firmengründung die Basis für Ankerkraut.
Der Name kam Stefan übrigens mitten in der Nacht, wie ein Geistesblitz und sollte eigentlich als Produktname für ein Gewürz eingesetzt werden. Aber als Firmenname? Dieser Gedanke gefiel ihm überhaupt nicht. Er empfand den Titel als zu rau, derbe und hatte Bedenken, dass eventuelle Haschisch-Joint-Fans ihre Gewürze fehlinterpretieren könnten. Anne hatte sich sofort in den Namen verliebt und war so begeistert, dass sie ihren Mann mit Charme und Argumenten davon überzeugen konnte, ihr Recht zu geben. Damit war die (sehr gute) Entscheidung gefallen.
Die nächste geniale Entscheidung betraf die Erweiterung ihres Bekanntheitsgrads und die Werbetrommeln anzukurbeln. Anne und Stefan setzen am Anfang einen großen Fokus auf BBQ Gewürze. Zu diesem Zeitpunkt steckte die große Grillleidenschaft in Deutschland noch in den Babyschuhen, gewann aber von Woche zu Woche immer mehr Anhänger. Genau hier klinkten sich die Firmengründer ein und arbeiteten mit Bloggern, Influenzern und Facebook-Gruppen zusammen, die stark in der Grill-Gemeinde involviert waren. Auf der einen Seite konnten sie sofort auf Wünsche und Vorlieben reagieren und auf der anderen hatten sie eine rasant wachsende Kundenzahl und Popularität.
2016 kam das RTL Event „Die Höhle der Löwen“ und sie konnten Frank Thelen als Investor gewinnen. Was damals als reine Geschäftsbeziehung angefangen hat, hat sich bis heute zu einem wertvollen und beinahe freundschaftlichen Verhältnis aus- und aufgebaut. Beidseitig.

Wo steht Ankerkraut heute?
Auf Facebook begeistern sie ca. 200.000 treue Fans und ihre Ankerkraut Community erfasst über 24.000 Mitglieder.
Ihre Gewürze und Mischungen sind in den großen Supermarktketten wie EDEKA und REWE erhältlich, Kooperationen mit Baumärkten, Metzgern und Partnern aus dem Bereich Geschenkartikel laufen und das erste stationäre Ladengeschäft ist in Hamburg eröffnet worden.
Das Thema Multi-Channel bzw. Omni-Channel sehen sie zu hundert Prozent wie Michael Atug. Breit aufstellen und sich nicht auf eine Plattform verlassen. Anne und Stefan Lemcke vertreiben über ihren eigenen Onlineshop, Amazon, eBay und intensivieren B2B Möglichkeiten.

Im Moment zählt die Gewürzmanufaktur ca. 100 Mitarbeiter. Dieses Wachstum bedeutet für das Ehepaar und Eltern von zwei Kindern ihre Organisation und gewisse Denkweisen zu ändern und zu erweitern. In den letzten Monaten haben sie sich gezielt mit dem Thema Mitarbeiterführung, Coaching und das Verteilen/Abgeben von Verantwortung beschäftigen müssen. So ist eine neue Struktur und weitere Positionen geschaffen worden, um einzelne Handlungsabläufe und Sektionen zu optimieren.

Egal, welche Änderungen noch anstehen werden, für Anne ist der Team Spirit in der Firma und das Feedback und Austausch mit den Kunden das Fundament und wichtiger Bestandteil von Ankerkraut. Wenn sie auf Facebook die Kommentare, Kritiken und Anregungen beantwortet, dann nimmt sie das sehr ernst. Wünsche zu Verpackungen und Gewürzkreationen sind bereits umgesetzt worden und auch der Vorschlag von einem Kunden, bei einem geplanten Gewinnspiel der Umwelt zu Liebe auf Luftballons zu verzichten, wurde realisiert.
Anne und Stefan Lemcke brennen für ihre Marke. Bei all dem Erfolg sind sie bodenständig geblieben und pflegen eine gute und gesunde Beziehung zu Mitarbeitern und Kunden.
Und was machen die beiden, wenn sich die Auftragslage zuspitzt? Dann krempeln sie die Ärmel hoch und stellen sich an den Packtisch.

 

Author: Nicki Ahlgrim
Texter, Autor, Wortverdreher

Sie schreibt Klolektüren (Kurzgeschichten mit Wumms), sie kann Artikel (ironisch, provokant, ohne, dass die Kernaussage und Infogehalt dabei flöten gehen), befüllt geschickt und fesselnd Websites (es wird alles gelesen, keiner klickt weg) und kreiert Headlines/Slogans (die sich ins Gedächtnis brennen).
Ihr Schreibstil ist extrem, anders und sympathischerweise normabweichend. In ihrem Brockhaus fehlen „langweilig“, „normal“ und „seriös“. Diese Seiten wurden präzise rausgerissen.
Ein bisschen mehr privates, geschäftliches, Textbeispiele und ein veraltetes Foto gibt es hier: www.chaos-life.de

Michael Atug zu Gast bei ROSE Bikes: Erfolgreiches Multichannel-Retail-Konzept

Michael Atug zu Gast bei ROSE Bikes: Erfolgreiches Multichannel-Retail-Konzept

Innovatives Offline- / Online-Verkaufserlebnis für Fahrrad-Shop

ROSE Bikes zeigt seit der Gründung 1907 in Bocholt, dass es für langfristigen Erfolg auf die richtige Mischung aus Beständigkeit und Innovation ankommt. Das Unternehmen hat seinen Stammsitz nach wie vor in Bocholt. Doch aus dem kleinen Fahrrad-Laden ist inzwischen der Flagship-Store „Biketown“ geworden. Wie sein Ableger in München konnte das Unternehmen damit einige internationale Design- und Architekturpreise abräumen. Auch ansonsten hat ROSE konsequent einen Gang höher geschaltet, wenn es darum geht, den Kunden ein echtes Einkaufserlebnis zu bieten.

Stationärer Handel 2.0 für Fahrräder und Fahrradzubehör

Vor dem Internet kam der Versandkatalog. 1982 bot ROSE erstmals den Versandhandel per Katalogbestellung an. In drei Sprachen mit einer Auflage von 600.000 Exemplaren im Jahr 2009 wurde das Bike-Kompendium von ROSE zu einem Standardwerk für alles rund um Fahrräder, Zubehör und Lifestyle. Bis das Internet immer populärer wurde. Inzwischen setzt ROSE auf eine Reihe von Marketingkanälen und Informationskanälen im Rahmen der CYCLE STORIES. Mit einem Kundenmagazin, einem YouTube-Kanal und vielen weiteren Angeboten vermittelt ROSE praktisches Wissen, hilfreiche Tipps und News, die einfach nur Lust machen, und die die Neugier auf die Welt des Fahrrads wecken.

Biketown: der preisgekrönte Flagship-Store für alles rund ums Rad

Durch die großflächige und offene Architektur kann in der Biketown in Bocholt flexibel auf Veränderungen und Chancen reagiert werden. Eine Besonderheit, die ein geschultes Auge sofort erkennt, ist die Verknüpfung von online und offline:

  • Elektronische Preisschilder zeigen immer den aktuellen Preis, der auch im Internet gilt.
  • Service und Reparatur können online gebucht werden.
  • Die Bildwelten aus den Media-Kanälen fließen in die Gestaltung der Verkaufs- und Serviceflächen mit ein.

Die Regalfläche wird dadurch virtuell verlängert. Getreu dem Motto „Retail is detail“ könnte man über jeden einzelnen Aspekt einen eigenen Artikel schreiben. Wichtig ist, dass bei ROSE das Gesamtkonzept stimmt. Verantwortlich dafür ist unter anderem das eigene Marketing-Team, das als eigene Agentur gegründet wurde und organisch mit ROSE zusammengewachsen ist.

Unvergleichlich gut

Überhaupt ist das ROSE-Team Meister darin, “Fremdes” und Eigenes zu verbinden. Eigenmarken werden gezielt gepusht, um Preiskämpfe auf Verkaufsplattformen zu umgehen. Fremdmarken ergänzen das Sortiment und erlauben es, mehr Zielgruppen unter den Radsport-Begeisterten anzusprechen.
Wer einen Store von ROSE besucht, lernt viel über Kundenbindung und zeitgemäße Produktpräsentation. Hier werden Fußform und Körpergröße individuell vermessen, Fahrräder nach dem persönlichen Bedarf zusammengestellt und Räder perfekt angepasst. Fachkundige Beratung ist ein zentraler Nutzen, den die oft auch sehr gut informierten Kunden zu schätzen wissen.
Nicht nur Radfahrer fühlen sich hier wohl und bleiben bei gutem Kaffee, Kuchen und Smoothies gern ein wenig länger.

E-Commerce Marke verkaufen – 10 Dinge die man wissen sollte

E-Commerce Marke verkaufen – 10 Dinge die man wissen sollte

Gastbeitrag von Wilhelm Reich:

10 Dinge
nach denen Käufer suchen, wenn sie eine E-Commerce Marke kaufen

Immer mehr Investoren steigen auf den
E-Commerce Zug und wollen erfolgreiche E-Commerce Marken kaufen, die zu
einem noch größeren Erfolg führen. Für Sie als E-Commerce Unternehmer
klingt das gut, nicht wahr? Warum seine E-Commerce Marke nicht an den
Höchstbietenden verkaufen und die Früchte seiner langjährigen harten
Arbeit genießen?

Die Wahrheit ist aber auch, dass trotz der
gestiegenen Anzahl an Interessenten, die Zahl der tatsächlich verkauften
E-Commerce Marken nicht mit gestiegen ist. Das liegt nicht etwa daran,
dass es nicht genug zu verkaufende Marken gibt, sondern dass diese
einfach zu durchschnittlich sind und in der Masse untergehen.

Bevor Sie also Ihren E-Commerce Store zum Kauf anbieten
beispielsweise über Dragonflip – stellen Sie sicher,
dass Sie ihn auf Hochglanz bringen. Hier sind 10 Punkte, die sich
potenzielle Käufer vor dem Handschlag genau anschauen sollten.

1. Wachstumstrends

Keiner setzt auf ein müdes Pferd. Investoren
wollen wissen, dass Ihre Marke auch in Zukunft erfolgreich weiter
wächst. Daher schauen Sie sich die folgenden Kennzahlen ganz genau an:

  • Umsatzerlöse über das Jahr hinweg,
    inklusive Umsatzwachstum über die Jahre und von Monat zu Monat
    gesehen, sowie die Umsatzprognose für die Zukunft.
  • Umsatz per SKU (Stock-Keeping Unit): Was
    ist der Trend und Produktlebenszyklus einer SKU? Wie viel Leistung
    steckt noch in jedem Produkt?
  • Organisches Wachstum über das Jahr
    hinweg
    mit den bestehenden Produkten,
    also ohne sich auf die Einführung neuer Produkte am Markt verlassen zu
    müssen.

Erstellen Sie am besten eine Übersicht dieser
Kennzahlen, die dem potenziellen Käufer alle Informationen auf einen Blick
darlegt.

2. Finanzielle
Kennzahlen

Ohne Zweifel sind die finanziellen Kennzahlen
für potenzielle Käufer die interessantesten Anhaltspunkte, um sich für
oder gegen den Kauf zu entscheiden. Interessenten werden vor allem die
folgenden Zahlen genau unter die Lupe nehmen:

  • Umsatzerlöse, jährlich und monatlich
  • Betriebsergebnis
  • Umsatztrends und -wachstum
  • Kosten für Mitarbeiter oder Freelancer
  • Plattformgebühren (Amazon, eBay,
    Webshop-Provider, etc.)
  • Kosten für genutzte Software und
    Agenturen
  • Einkaufskosten
  • Werbekosten

3. Markenphilosophie
(Brand Synergy)

Investoren suchen Marken, die eine tief
verwurzelte Kernphilosophie aufweisen. Ihre Marke ist das Zusammenspiel
zwischen Ihrer Kernphilosophie und was Sie Ihren Kunden versprechen. Je
gezielter Sie Ihre Marke im Hinblick auf eine Vision aufbauen, desto
größer ist Ihr Wiedererkennungswert und desto effektiver Ihr Branding.

Denn Investoren wollen wissen:

  • Wie groß ist Ihre Markenbekanntheit? Suchen
    Kunden in Ihrer Nische nach Ihrem Markennamen? Kennen sie Ihre Marke
    und begeistern sie sich dafür?
  • Spricht Ihr Produktsortiment eine
    konkrete Zielgruppe an?
     Gefällt es Kunden vor,
    während und auch noch nach dem
    Kauf?
  • Bieten Sie einzigartige Produkte? Egal
    ob auf Design, Patente, Pakete oder Spitzenpreise bezogen –
    Einzigartigkeit bedeutet meist eine größere Gewinnspanne.

Stellen Sie also sicher, dass Ihre
Markenphilosophie für alle Beteiligten verständlich formuliert ist und
dass die Botschaft in all Ihren Marketing- und Branding Aktivitäten
sichtbar ist.

4. Wiederholungskäufe

Auch immer interessant für Investoren: kommen
die Kunden wieder?

Es ist für jeden E-Commerce Store einfacher
und günstiger an bereits bestehende Kunden zu verkaufen, als neue Kunden
zu akquirieren. Die Überzeugungsarbeit, die Sie über Ihr Marketing
leisten müssen um einen Kunden zum wiederholten Mal zum Kaufen zu
animieren, ist um einiges geringer, als für potenzielle Erstkunden, die
Ihren Shop und Produkte noch nicht kennen.

Wiederholungskäufe belegen außerdem die
Zufriedenheit der Kunden. Sie deuten auf ein in Zukunft stabiles
Unternehmen hin und verleihen einem Produkt einen höheren Lifetime
Value.

Fördern Sie daher Wiederholungskäufe, indem Sie Ihre
bestehenden Kunden nicht links liegen lassen, sondern auch nach ihrem
Kauf immer wieder gezielt an Ihre Produkte erinnern. Das machen Sie
beispielsweise über einen Newsletter, oder indem Sie die Bestellbestätigung optimieren und
darin beispielsweise Rabatte auf den nächsten Kauf anbieten.

5. Supply Chain

Auch in der Lieferkette wiegen potenzielle
Käufer sich gerne in Sicherheit und werden fragen:

Mit wie vielen Lieferanten arbeiten Sie
zusammen?
 Wenn einer ausfällt, kann ein
anderer fix dessen Bestellungen übernehmen?

Mehr als ein Lieferant bedeutet weniger
Chancen auf Ausfälle, späte Lieferungen und Qualitätseinbrüche und geben
daher jedem Investor ein beruhigendes Gefühl. Unterschiedliche
Lieferanten in unterschiedlichen Ländern sind ein weiteres Plus für den
Fall von Tarifänderungen in einem der Länder.

6.
Produkt-/Unternehmenserweiterung

Was sind Ihre Pläne für zukünftiges Wachstum?
Wie wollen Sie Ihre Produktpalette oder -sortiment erweitern oder Ihr
Unternehmen aufs nächste Level heben?

Investoren suchen dabei keine vagen Aussagen
über mögliche Wachstumschancen, sondern konkrete Pläne, beispielsweise
über:

  • Einführung von Produkt X in den
    nächsten Y Monaten
  • Bestellte Muster
  • Verhandelte Kosten
  • Umsatzerwartungen

Diese Zahlen und Pläne geben das beruhigende
Gefühl, dass die E-Commerce Marke auch in Zukunft erfolgreich sein kann.

7. Finanzprognose

Potenzielle Käufer interessieren nicht nur
die aktuelle finanzielle Lage, sondern auch wie die Prognose für die
nächsten ein oder zwei Jahre und sogar darüber hinaus aussieht.

Klar kann man die finanzielle Entwicklung nie
100 % vorhersagen. Aber eine auf beständiger Budgetierung und Optimierung
fundierte und solide Prognose hat Hand und Fuß, und überzeugt den Käufer
von der vielversprechenden Zukunft Ihrer E-Commerce Marke.

8. Tägliche
Arbeitsabläufe

Potenzielle Käufer wollen immer wissen,
welche Art und Umfang an Arbeit auf sie zukommen würden. Sie werden
fragen:

  • Wer übernimmt die täglich anfallenden
    Tätigkeiten des operativen Geschäfts? Der Verkäufer? Oder hat er ein
    Team hinter sich, das die meiste Arbeit übernimmt?
  • Wie viele Stunden pro Woche oder Monat
    bringt der Verkäufer für sein E-Commerce Unternehmen auf?
  • Wer kümmert sich um die Entwicklung der
    Produkte und des Unternehmens?
  • Sind SOPs (Standardarbeitsanweisungen)
    vorhanden, die eine Einarbeitung erleichtern?

In diesem Sinne gilt: je mehr Arbeit Sie als
Verkäufer entweder abgeben oder automatisieren können, desto
interessanter wird Ihr Unternehmen für potenzielle Käufer. Kein Käufer
sucht eine E-Commerce Marke für die er 60 Stunden die Woche ackern muss,
um sie allein am Laufen zu halten, nur um Geld zu sparen.

Ein erfolgreiches, für Käufer spannendes
E-Commerce Unternehmen kann sich die Mitarbeiter oder Programme leisten,
um den Besitzer vom größten Teil der alltäglichen Arbeitsabläufe und
Backoffice-Tätigkeiten zu entlasten. Versuchen Sie als Verkäufer daher,
sich so weit wie möglich vom operativen Geschäft zu lösen, bevor Sie
Ihre Marke zum Verkauf anbieten.

9. Unterschiedliche
Vertriebskanäle

Viele E-Commerce Unternehmen setzen nur auf
Amazon als Vertriebskanal. Oder nur auf Ihren eigenen Webshop. Oder nur
auf eBay.

Und für den Anfang ergibt das natürlich Sinn.
Sich lieber auf einen Kanal zu konzentrieren, die Verkäufe hier
optimieren und anfangen, Gewinn zu machen. Und der Verkaufsriese Amazon
bietet sich hierfür hervorragend als ersten Schritt an.

Aber Amazon ist weder die einzige noch einzig
wahre Möglichkeit, seine Ware zu verkaufen. Je mehr Vertriebskanäle man
anzapft, desto größer die Reichweite und Zukunftsträchtigkeit eines
Shops. Deshalb expandieren erfolgreiche E-Commerce Marken eher früher
als später in weitere Vertriebskanäle. Für potentielle Käufer ist dies
ein vielversprechender Hinweis auf die Zukunft der Marke.

Mindestens 30% Umsatz außerhalb Amazon
einzufahren ist ein guter Richtwert.

10. Sauber geführte
Geschäftsbücher

Eigentlich selbsterklärend. Kein Interessent
wird sich zum Kauf überzeugen lassen, wenn die Geschäftsbücher
undurchsichtig, unvollständig oder unverständlich geführt sind. Das
hinterlässt kein gutes Gefühl in der Magengegend.

Vorteilhaft ist hierbei außerdem, wenn die zu
verkaufende Marke ihre eigenen Geschäftsbücher aufweist und nicht mit
anderen Marken des Verkäufers kombiniert ist. Das macht die Prüfung der
Finanzen um einiges einfacher und vertrauensvoller.

Fokus auf Finanzen

Keine Sorge! Sie müssen nicht alle
10 Punkte erfüllen, um Ihre E-Commerce Marke
gewinnbringend zu verkaufen. Wenn Sie nicht alle 10 Punkte abdecken
können, fokussieren Sie sich auf die wichtigsten Metriken: die Finanzen.

Saubere Finanzen sind wichtiger als (fast) alles andere.
Sie müssen Ihre
Finanzkennzahlen in- und auswendig kennen, sauber dokumentieren und dem
Käufer verständlich darlegen können. Ansonsten kauft Ihnen –
wortwörtlich – keiner Ihr Unternehmen ab.

Aber mit jedem dieser 10 Punkte, die Sie
erfüllen können, heben Sie Ihre Marke aus der durchschnittlichen Masse
hervor, erhöhen deren Verkaufschancen und begünstigen ein Angebot näher
an Ihren Preisvorstellungen.

Über den Autor

Wilhelm Reich

Wilhelm Reich

Wilhelm Reich ist Geschäftsführer der
Dragonflip LLC. Er ist erfahrener Business Broker mit Spezialisierung
E-Commerce und hilft Shopbetreibern, Ihr Unternehmen zu verkaufen. Er
ist Mitglied der International Business Broker Association (IBBA) und
hat in den letzten Jahren zahlreiche Transaktionen erfolgreich
begleitet.

        

Michael Atug vs. Oliver Pocher – Opening auf der Net&Work 2019

Michael Atug vs. Oliver Pocher – Opening auf der Net&Work 2019

Das heiß begehrte und langersehnte Video vom sympathischen Schlagabtausch zwischen Oliver Pocher und Michael Atug ist da.

Ganze dreißig Minuten haben sich die beiden über E-Commerce, Promiklatsch und Digitalisierung unterhalten, Gemeinsamkeiten entdeckt und den Besuchern der Net&Work E-Commerce Messe 2019 in Frankfurt eine erstklassige Show geboten.

Über 1.000 Messebesucher lauschten der Eröffnungsshow mit dem einstigen VIVA Moderator. Diese Zeit hat Oliver Pocher hinter sich gelassen und ist respektabler Weise erwachsener geworden, hat aber weder an Bissigkeit noch an originellem Humor eingebüßt.

 

 

Sogar die eingefleischten Skeptiker und Kritiker, gaben zu, dass sich der TV-Star gut auf die Thematik Onlinehandel vorbereitet hatte und waren von seiner Bodenständigkeit und reflektierten Meinung beeindruckt.
Bestimmt haben einige erwartet, dass der schlagfertige Entertainer das Publikum und die Bühne im Alleingang an sich reißen, das Ding rockt und Michael Atug nicht mehr zu Wort kommen würde. Weit gefehlt.

Die beiden haben sich die Bälle gekonnt zu gespielt und Michael hat mit gezielten Fragen interessante Ansichten rausgekitzelt. Er ist professionell auf seinen Gast eingegangen und konnte pointiert witzige Retourkutschen liefern. Es war ein harmonisches Zusammenspiel, als hätten die beiden schon des Öfteren zusammen auf der Bühne gestanden.

 

 

Oliver Pocher hat vielen aus der Seele gesprochen, und eine gesunde Bodenständigkeit bewiesen. Er gab zu, dass er gerne Ladengeschäfte und Fachhändler unterstützen möchte, aber wie viele andere Kunden, ebenso günstige Preise, schnellen Service und das vielfältige Angebot im Internet bevorzugt. Trotzdem wünscht er sich mehr Transparenz im Onlinehandel, persönliche Kommunikation und Kontaktpflege.

Er sieht und beurteilt die Situation von Plattformen mit einer Monopolstellung sehr kritisch und gefährlich. Nicht nur AMAZON, sondern ebenfalls bei Google oder Facebook.

Michael Atug scheut sich nicht detailliertere Fragen zu stellen und sein Sparringpartner scheut sich nicht davor, alle zu beantworten. Intelligent, weitsichtig und sehr ehrlich. Seiner Ansicht nach, ist z. B. die Digitalisierung ein Lebensumstand, der noch nicht perfektioniert ist, aber mehr Vor- als Nachteile mit sich bringt. Die Menschen sollten ihn nicht ständig verteufeln, sondern sich mehr damit auseinandersetzen und intelligent nutzen.

 

 

Das Bühnenprogramm war ein absolutes Highlight auf der Net&Work. Mit zwei gleichstarken Persönlichkeiten, die sich perfekt ergänzt haben.
Wollt Ihr wissen, welche Anekdoten Oliver Pocher ausgepackt hat?
Welche privaten Geschichten der aktuelle “Let’s Dance” Star Preis gegeben hat?

 

Hier ist das Video:

Video mit Michael Atug vom Panel der INTERNET WORLD EXPO 2019

Video mit Michael Atug vom Panel der INTERNET WORLD EXPO 2019

Ein Resümee vom Panel: Online-Marktplätze aus Händlersicht

Hier gibt es ein Recap und Live Video von der Gesprächsrunde aus München, der INTERNET WORLD EXPO 2019.
Drei Experten diskutieren über die Vor- und Nachteile für Onlinehänder auf den unterschiedlichen Marktplätzen. Eine
spannende und informative Runde, mit viel Input.

Die drei Gesprächspartner und Info-Lieferanten sind:

  • Michael Atug, CEO von MAW und Betreiber von „Multichannel Rockstars“
  • Stephanie Oppitz, Gründerin WindelManufaktur, Gewinnerin von Amazons „Unternehmerinnen der Zukunft“ 2017
  • Oliver Lucas, GF von ecom consulting GmbH, Unternehmensberatung

 

Nach wenigen Minuten war klar: Das Thema „Wie glücklich machen Amazon, eBay und Co. ihre Verkäufer“ hätte ein ganzes Abendprogramm füllen können.
Es gibt zu viele Variable, subjektive Erfahrungen und eine Vielfalt an Produkten, die (Miss)Erfolge auf einer Verkäuferplattform bestimmen können.
Die erste Frage an Michael Atug „Was die beste Plattform für den Onlinehändler sei“ wird auch dementsprechend von ihm beantwortet, dass es von unterschiedlichen Faktoren abhängig ist.
Fakt ist, dass für die meisten Onlinehändler Amazon an erster Stelle steht und sie damit den größten Umsatz bestreiten. Aber die Artikel und/oder der Service bzw. die Zusammenarbeit mit dem Betreiber, sind wichtige Aspekte, wie und warum ein Händler eine Plattform für geeignet oder weniger geeignet hält.

Stephanie Oppitz ist Amazon Seller und betreibt ihren eigenen Onlineshop. Sie betont, dass diese zwei Vertriebswege für ihre Produkte perfekt sind. Hier hat sie die Möglichkeit detailliert in Bild und Text auf ihre Artikel einzugehen und kann eine persönliche Kundenbindung aufbauen.

Für sie ist eBay z. B. keine Option. Die Möglichkeit der Präsentation schränke sie ein und ihre High-End Produkte finden nicht das gewünschte Klientel. Das konnte Oliver Lucas bestätigen und berichtete, dass laut einer Umfrage von 160 Händlern einige Artikel bei Amazon floppen, aber dafür bei eBay der Hit sind. Das unterstrich ganz klar, dass es keine Geheimformel bzw. allgemeine Lösung für einen perfekten Marktplatz gibt.

 

Was nun? Wie lautet die Antwort? Mal alles ausprobieren?

Basierend auf seinen langjährigen Erfahrungen, engem Kontakt zu einzelnen Betreibern und intensivem Beobachten der unterschiedlichen Märkte, legt Michael Atug jedem Onlinehändler ans Herz:

„…Multi-Channel-Marketing! Verlasst euch nicht auf einen Anbieter. Im Moment ist für die meisten Amazon die Nummer Eins. Aber das kann sich in einer Sekunde ändern. Es gibt keine Planungssicherheit.
Immer in mehreren Märkten positionieren. Und ja, ausprobieren (rakuten, real, otto.de etc.), das kann vor einem kompletten Ausfall der Einnahmen schützen, wenn ein Account dicht gemacht wird. Kombiniert Onlineshop und/oder verschiedene Marktplätze…“.

 

 

 

Der Gründer von ecom consulting GmbH Oliver Lucas hatte ebenfalls wertvolle Denkanstöße für die Zuschauer. Seine Statistik belegt, dass über 40% der Onlinehändler keinen Webshop haben, also noch Möglichkeiten und Ressourcen offen sind, um sein Geschäft zu stabilisieren und zu ergänzen.

Des Weiteren machte er auf das Problem aufmerksam, dass es bisher kein Tool für die Auswertung der verschiedenenen Marktplätze gibt. Das bedeutet, dass via Excel eingetragen und analysiert werden muss. Ein zeitaufwendiger Prozess.
Das Panel hat deutlich gemacht, wo es Nachholbedarf im System und Service der Plattformbetreiber gibt, hat aber ebenfalls klare und professionelle Ansätze geliefert, wie die Onlinehändler ihr Geschäft kräftigen können und wiederholt darauf hingewiesen, nicht eingleisig zu fahren.

Hier könnt Ihr Euch das komplette Video anschauen:

 

Bildnachweise: Internet World EXPO 2019 am Dienstag (12.03.2019) in München. Foto: Marc Müller/dedimag/InternetWorldEXPO

Michael Atug mit voller Energie bei Micha Augstein PARCEL.ONE

Weil ich immer und immer wieder gefragt, wer eigentlich dieser Micha Augstein ist, der nahezu immer eine Antwort am Start hat zum Thema LOGISTIK und auch “was zur Hölle machen die da bei PARCEL.ONE eigentlich?”

Hier die Antworten in einem Video das wir bei einem Rundgang durch die heiligen Hallen von PARCEL.ONE gemacht haben.

Micha hat mir „kurz“ erklärt, was so seine Leidenschaft ist und was PARCEL.ONE besonders macht.
OK. „Kurz“ ist gelogen … aber ich habe ihn nach 20 Minuten langsam stoppen können 😉

PS: Inklusive Stunt Einlage mit tagelangen Nachwirkungen…..

Von 0 auf 1000 x Amazon – Dann Ende – Und jetzt?

Ein Gastbeitrag von:

Attila Eördögh, wohnideenshop GmbH

Ich wurde gefragt, etwas über meine Erfahrung im Onlinehandel der letzten 14 Jahre zu schreiben. 14 Jahre zusammenzufassen ist schwierig.

Mit eBay fing alles an, das war der Startschuss. Ich bin mit 100,- EUR ins Kaufland gegangen, habe verschiedene Artikel eingekauft, dann verkauft und mein Nebengewerbe angemeldet. Das gefiel mir. So wollte ich gewerblich Geld verdienen.
Der nächste Schritt war unterschiedliche Messen zu besuchen und da bin ich in Frankfurt gelandet. Dort fragte man mich, was ich mache und ich antwortete „ Ich habe einen Onlineshop“ – „Was ist das?“. Aus irgendeinem Grund habe ich damals gedacht, ich müsste es verheimlichen, weil es noch nicht so bekannt war.
Nach 2 Jahren auf eBay recherchierte ich und fragte bei Amazon an, ob ich etwas verkaufen kann. Man sagte mir, dass man noch nicht so weit ist, ‘würde aber eine Ausnahme machen’. Ich meldete mich an und verkaufte.

Total naiv und mit null Erfahrung erhielt ich die erste Abmahnung wegen fehlender AGBs. Na gut, habe ich bezahlt und weiter ging es. Es funktionierte. Sehr wenige Verkäufer und man konnte alles in kurzer Zeit verkaufen. Die Umsätze kletterten ohne Ende. Bin aus der Wohnung in eine Halle gezogen, habe Mitarbeiter eingestellt und bei vielen Lieferanten in Deutschland und Europa bestellt. Ich habe über 30 Tausend Artikel im Monat verkauft. Es vergingen 5 Jahre und 3 Abmahnungen und Anzeigen von privaten Kunden und angeblichen Konkurrenten, mit ständigen Gerichtsverhandlungen. Hier stellte ich mir die Frage: Wo führt das alles mal hin?
Amazon zahlt keine Steuer und Abgaben, erhält Provisionen und behauptet, es wäre kein Geld übrig. Sollte ich das glauben? Was läuft da? Ich verglich Amazon mit eBay, Google, Facebook. Es endete immer mit dem Ergebnis, dass Amazon eines Tages der Gewinner sein würde. Jedes Mal, wenn ich Geld übrig hatte, kaufte mich bei Amazon ein. Das war das Beste in meinem Leben.

Vor ca. 3 Jahren hatte ich meinen besten Monat. Viele Artikel auf der ersten Seite gelistet und ein Artikel Stand von 500.000 Badartikeln auf Platz 1.
Dann klingelte das Telefon und Amazon rief an. Warum ging ich nur an dieses Telefon?!?!
Ein Mitarbeiter wollte, dass ich den Artikel an Amazon abgebe, aber ich lehnte es ab und am nächsten Mittag war ich gesperrt. Nach 3 Monaten wurde der Shop wieder frei gegeben und Amazon meinte, es wäre ein Versehen gewesen. Das Arbeitsamt zahlte Kurzarbeitergeld, was uns zusteht bei einer Sperrung. Aber es war vorbei. Ich war überall nicht mehr vorne gelistet und ich entschied mich dafür alles runter zu fahren.

Eine Abschaltung geschieht meistens aus dem Grund, dass ein Verkäufer kleingehalten werden soll. Ein Verkäufer oder Lieferant darf nur so lange groß werden bzw. bleiben, wie Amazon an ihm Anteile hält. In Indien kauft sich dazu Amazon bei vielen ein und übernimmt Anteile, was die Regierung zum 1. Februar gesetzlich verändert hat. Danach kamen die Verkäufer aus dem Ausland und es wurde noch weniger. Ich probierte alles aus, die Lieferung an Amazon Prime und als Vendor, aber ich konnte nie wieder die früheren Umsätze erzielen. Ich wusste: Die Zeiten sind vorbei. Ich hatte eine Marke, eigene EANs und Produkte, die andere nicht hatten, aber wenn Amazon nicht möchte, dass du viel verkaufst, dann ist es vorbei.

Zu dem Thema Vendor:

Bei jedem sechsten Paket, was ich an Amazon schickte, wurde dort behauptet, dass Artikel im Karton fehlen würden. In Indien muss daraufhin erst mal Widerspruch eingelegt werden. Das nervte so sehr, dass ich damit aufhörte und mich fragte, wieso das alle Lieferanten mit machten. Auf der Messe sagten mir einige, dass Sie von Amazon mehr Geld verlangten, um das wieder rein zu holen. Als Lieferant erfuhr ich, dass das Porto auf den Artikelpreis gerechnet wird und die Prime Gebühr eine Service Gebühr ist und Amazon das Geld nicht für das Porto verwendet, sondern 30% vom Preis als Gewinn kalkuliert.

Wie? 30% und bei bald 300 Milliarden Umsatz fast kein Gewinn? Wo geht das Geld hin und wer profitiert von diesem Unternehmen, fragte ich mich.
Nebenbei las ich alle Nachrichten von Amazon aus der ganzen Welt, um zu wissen, was kommt. Amazon hat mit Prime (nun über 100 Millionen Mitgliedern) und Alexa etwas geschaffen, was kein anderer Mitbewerber hat. Amazon hat alle abgehängt und keiner hat die Chance zu konkurrieren.

Mit den 30% , die übrig bleiben, wird etwa jeden Monat eine Firma aufgekauft, sich daran beteiligt, Lagerhäuser gebaut und in die Entwicklung gesteckt. Bezos sagte, im nächsten Jahrzehnt machen wir Kasse. Ich lasse mich überraschen. Der Einzelhandel, die Großhändler und Verkäufer auf Amazon sind die Verlierer.
Herr Kleber von Amazon in Deutschland hat die Aufgabe gehabt zu Weihnachten 2018 den Umsatz um 20% zu erhöhen. Falls die Käufer nicht mehr ausgeben, werden Verkäufer gesperrt. Und wenn Amazon 30% netto verdienen möchte und die Verkäufer 15% Provision bezahlen, dann ist das zu wenig. Aber wer einlagert und für Werbung mehr ausgibt, darf weiter machen. Ich werde aber nicht gegen Prime werben.

Ich hatte auch mal was in einer facebook Gruppe über Amazon geschrieben. Folge: Ich wurde in dieser Gruppe gesperrt und bei amazon gesperrt. Wer da wohl mit liest!?
Die Politik und das Kartellamt in Deutschland wird nichts gegen Amazon unternehmen, mal sehen wo die Reise hingeht. Beinahe aufzuhören, war meine schwerste Entscheidung in meinem Leben, aber es war richtig.

Es sollte jeder aufpassen, keine Schulden zu machen und immer für die Sperrung oder den Absprung vorbereitet zu sein.