Google SEO – Der Nicht-Seo-Experte rät…

Google SEO – Der Nicht-Seo-Experte rät…

Beitrag Nr. 82746 zum Thema Google Seo

Ich möchte hier gerne von meinen Seo-Erfahrungen im eigenen Shop berichten. Wir kennen alle die zahlreichen selbsternannten Seo Experten. Ich betone ganz deutlich, dass ich kein Seo Experte bin und trenne bei meinen Aussagen deutlich zwischen Glauben und Wissen. Dieser Artikel richtet sich an die Kleinen Händler, so wie ich einer bin. Auch ich habe bereits erhebliches Geld mit Google Adwords verbrannt und meine Erfahrungen gemacht. Ich bezeichne das als Lehrgeld und schliesse Google Ads natürlich bis heute nicht aus. Google Ads ist ein gutes Mittel um Umsatz zu generieren. Hier möchte ich aber über die schönere Variante schreiben. Umsatz durch Onpage-Optimierung. Ja, ich weiss, davon träumen wir ja alle. Keine Gebühren, alles über den eigenen Shop. Es gelingt den Wenigsten. Mir gelingt das nun schon mit viel Potential nach oben. Ich schreibe hier über die Erfahrungen der letzten 3 Monate. Ganz kostenlos war das auch nicht. Eins ist aber klar, mein Shop Umsatz ist ohne Google Ads mittlerweile grösser als mein eBay Umsatz. Dabei möchte ich nicht verschweigen, dass mein eBay Umsatz schon länger nicht mehr gigantisch gross ist. Das wird aber wohl den meisten Händlern so gehen. Alle reden davon alternativ einen Shop zu betreiben, um sich von Amazon unabhängig zu machen. Schwieriges Unterfangen, aber eben nicht unmöglich. Unabhängig bin ich noch nicht, aber der Weg ist sicherlich der Richtige. Schon einmal ein Fazit vorab…ich möchte dazu motivieren sich doch mal mehr mit dem eigenen Shop zu beschäftigen, da ich nun weiss, dass es geht. Ich verrate auch wie! Jetzt kommt die grosse Überraschung, es ist eigentlich ganz einfach, aber verdammt viel Arbeit. Nichts davon geht mal eben. Ich erinnere mich an einen Vortrag eines Seo Experten, der mir grundsätzlich gefiel. Das meiste kannte ich schon seit Jahren, deshalb spare ich mir hier auch die tausend SEO Basics, die kann man reichlich im Netz nachschlagen.

Das SEO Erfölgchen

In einem Vortrag zum Thema Seo kam aber ein Beispiel eines Herstellers vor, der 120 Produkte anbietet, die sich sehr ähnlich sind. Nun habe ich das umgesetzt, was dieser Hersteller auch umgesetzt hat. Getreu der Regel “Gebt Euch Mühe und Ihr rankt bei Google”.
Eigentlich bin ich ja ein Freund von Automatisierung. Ich bin da sogar anmassend und sage, dass das meine Profession ist. Als Softwareentwickler verstehe ich es Algorithmen zu entwickeln, die stumpfsinnige Tätigkeiten für mich erledigen. Diesmal bin ich einen ganz anderen Weg gegangen und habe mal so richtig von Hand gearbeitet. Schauen wir uns meine vorkonfektionierten Batteriekabel auf leckerstecker.de.

Dieses hübsche Chart zeigt, wie sich das Projekt “Batteriekabel” entwickelt hat.
Wenn man dann mal ein Inkognito Fenster aufmacht und den Suchbegriff “Batteriekabel konfektioniert” eingibt, erhält man folgendes Ergebnis:

Leckerstecker konfektionierte Batteriekabel

Hier sieht man das Suchergebnis, wenn man die Anzeigen abzieht, lande ich auf Platz 4. Die gute Nachricht ist, es ist total einfach. Die schlechte Nachricht, es ist Arbeit, aber total bezahlbar. Ich möchte die Arbeit von guten SEO Agenturen gar nicht schlecht reden. Es gibt aber viele am Markt, die Euch dummes Zeug erzählen und Glauben als Wissen verkaufen. Vor allem werden die Prioritäten oft falsch gesetzt. Aber sprechen wir lieber davon, wie man leicht ein ordentliches Ranking umsetzt. Nehmt eine Artikelseite und beschreibt das Produkt ordentlich. Fertig.

Wie jetzt? Mehr nicht?
Richtig. Mehr nicht.

Das Gleiche gilt natürlich für Landing Pages, Kategorie Pages und andere Seiten in Eurem Shop. In meinem Beispiel handelt es sich um Shopware.

Das, was ich hier erzählt ist leicht überprüfbar. Hier die Batteriekabel: https://www.leckerstecker.de/batteriekabel/

Wenn Ihr Euch das mal anschaut, werdet ihr feststellen, dass für jedes Kabel eine eigene Beschreibung erzeugt wurde. Ich, naja also Nicki Ahlgrim, hat den Grossteil der Texte geschrieben.
Da in den Bulletpoints alle technischen Daten enthalten sind, hat sie sich schöne Geschichten ausgedacht. Denn mehr als in den Bulletpoints beschrieben, gibt es aus technischer Sicht zu einem solchen Kabel nicht zu sagen. Es geht hier um 170 unterschiedliche Produkte, die aber eigentlich 170 Varianten darstellen. Die erste Reaktion ist sicherlich…das ist viel zu viel Arbeit. Ich möchte erklären, warum es nicht zu viel Arbeit ist. Ich bin ein Freund von Automatisierung – Handarbeit halte ich normalerweise für unsinnig. Sie gibt ein Fleissgefühl, ist aber das Gegenteil von Skalierbarkeit. Skalierbarkeit bedeutet für mich, dass steigender Umsatz nicht in gleichem Mass steigender Aufwand bedeuten muss. Diese Handarbeit ist nachhaltig. Das hat jetzt wenig mit dem Klimawandel zu tun, sondern vielmehr mit der Tatsache, dass die Arbeit für lange Zeit von Google Wertschätzung erfährt und für Umsatz sorgt. Die Batteriekabel sind nur ein Auszug. Wir reden in meinem Beispiel von ca. 1000 Artikel insgesamt und dem Ziel, für jeden Artikel eine eigene Beschreibung zu erzeugen. Lasst die Finger von Tools, macht das von Hand! Nun kann ich aus Erfahrung sagt, dass es möglich ist. Wenn man sich pro Woche 10 Artikel vornimmt, ist das schon gar nicht mehr so dramatisch. Macht Euch zu den einzelnen Produktkategorien manuelle Stichwortlisten – wechselt die Produkte, wenn Ihr textet – das verringert das Risiko sich ständig zu wiederholen.

Das Fazit ist also – sich mühe geben funktioniert! Natürlich ist es hilfreich sich Gedanken über Keywords zu machen. Es ist auch kein Verbrechen Keywords in den Beschreibungen zu verwenden, solange man für den Menschen und nicht für die Suchmaschine textet. Aus alten eBay Zeiten und später Amazon Optimierungen hatte sich bei mir verinnerlicht, dass der Titel so unfassbar wichtig ist. Das ist er sicherlich auch, jedoch hat man ganz neue Möglichkeiten, wenn man sich bewusst macht, dass der übrige Text für Google auch eine sehr grosse Rolle spielt.

Wie überprüfe ich den Erfolg?

Ich habe mich für das Tool von www.sistrix.com entschieden. Leider werde ich für diese Werbung nicht bezahlt 😉
Wichtig ist aber, dass ich es für unumgänglich halte, ein Tool für die Überprüfung einzusetzen. Hier gilt also dann doch wieder – Automatisierung ist Trumpf. Es gibt auch sicherlich noch andere gute Anbieter, die da einen guten Job machen. Die Batteriekabel sind nur ein Beispiel. Das folgende Chart zeigt, wie sich das Ranking auf Seite 1 entwickelt hat.

Zum Gesamtsichtbarkeitsindex von www.leckerstecker.de – Fakt ist, im grossen weiten Netz ist die Domain “noch” nicht wirklich relevant. Sistrix zeigt die Domain auch mit einem üblen Gesamtsichtbarkeitsindex an. Das interessiert mich “noch” nicht – wichtig für mich ist z.Zt. der Projektsichtbarkeitsindex – also wie meine Keywords ranken. Alle Charts aus dem Beitrag beziehen sich darauf. Unter dem Strich zählen am Ende nach allen Analysen der Umsatz…und ja, der hat sich signifikant verbessert. Mitte des letzten Jahres habe ich meinen selbst entwickelten Shop durch Shopware ersetzt. Der Gesamtsichtbarkeitsindex war ungefähr 3x so gut wie jetzt. Nur jetzt konvertiert der Shop – bis Juli 2018 bewegte sich da fast nichts.

Ich habe nun gelernt, dass Google Seo ein fortlaufender Prozess ist. Man kann dem aber entnehmen, dass es immer besser wird. Es gilt jedoch zu befürchten, dass die Optimierung nie endet. Solange der Umsatz motiviert, spielt das wohl eine untergeordnete Rolle. Ich habe Bing übrigens nicht vergessen…oder andere Suchmaschinen. Das Prinzip dürfte dort ähnlich sein.

In dem Sinne, viel Erfolg bei Deinem Projekt!

Amazon Gefahrgutprüfung FBA

Amazon Gefahrgutprüfung FBA

Lagerbestand ohne aktives Angebot

Früher oder später passiert es halt. Ihr habt ein Produkt bei Amazon eingelagert und es erscheint in der Liste der nicht verkaufbaren Artikeln. Warum? Amazon bzw. ein Algorithmus hat den Verdacht, es könne sich um ein Gefahrgut handeln. Grundsätzlich kann ich Amazon sehr gut verstehen. Schlussendlich wollen sie sich an gesetzliche Regelungen halten. Jedoch zwingen sie mit nervigen Klicks für jedes einzelne Produkt zu bestätigen, dass es sich nicht um ein Gefahrengut handelt. Leider ist ihnen unsere Zusicherung nicht genug, wenn Verdacht auf Gefahrengut besteht, ist der Artikel halt für den Versand durch Amazon gesperrt. Nun ist mir jedoch schon mehrfach passiert, dass Artikel gesperrt wurden, die kein Gefahrgut sind. Man öffnet einen Fall, dieser wird dann an die Fachabteilung weitergeleitet. Man wird dann gebeten ein Formular auszufüllen. Halleluja…macht man dann und findet die Fragen schon recht sinnlos. Es geht aber nicht darum den Sinn zu klären, dass kann man anderer Stelle stundenlang diskutieren. Wir wollen verkaufen. In meinem Beispiel ist es ein Halter für einen iGrill 3 Bluetooth Thermometer. Wichtig für diesen Beitrag ist aber lediglich…das Ding besteht nur aus Kunststoff! Es enthält keine Flüssigkeiten, keine Batteriesäure, ist nicht ätzend oder gar explosiv. Zum Einatmen ist es zu gross und essen sollte man den Halter auch nicht.

Nachdem ich nun den ersten Fall zur Klärung aufgemacht habe, hat man mir ein Formular zur Freistellung gesendet. Das habe ich brav ausgefüllt, das hat dann eine Woche gedauert – oops – da war noch etwas falsch. Leider hat mir keiner gesagt was falsch ist. Also habe ich das ganze Formular nochmal ausgefüllt und m.M.n. noch sinnlosere Angaben hinzugefügt. Es wurde wieder abgelehnt. Auf die Frage warum, konnte man mir keine Antwort geben. Das ist dann natürlich bitter und gleichzeitig der Grund für diesen Beitrag. Der dritte Fall war dann erfolgreich. Ein kompetenter Mitarbeiter hat mir verraten, dass ich ein veraltetes Formular verwendet habe. Also genau das, was man mir 2x kurz vor geschickt hat. Damit Ihr das schonmal richtig machen könnt, hier das richtige Formular Stand Dezember 2018

Das Kernproblem war aber eine Formulierung. Wenn Ihr also mit der Prüfung scheitert, schaut auf die Formulierung in den Bulletpoints oder in der Produktbeschreibung. 

“Die Gehäuse Halterung für den iGrill 3 umfasst sowohl das Batteriepack als auch das iGrill 3 Bluetooth Thermometer.”

Das klingt so, als ob da Batterien enthalten sind und stellt einen Widerspruch zu den Angaben aus dem Freistellungsformular dar. Gemeint war lediglich, dass das nicht enthaltene Batteriepack vom Gehäuse umfasst wird.  An anderer Stelle war zwar zu lesen, dass es sich nur um das Gehäuse handelt, aber so genau liest das keiner in der Fachabteilung. Der Verdacht auf Gefahrengut reicht also für eine Sperre. Wenn eine Markenregistrierung vorliegt, kann der Verkäuferservice den Text selber nicht verändern. Deshalb achtet darauf, dass nicht im Geringsten der Eindruck entsteht, es könnten Batterien oder andere Gefahrenstoffe enthalten sein. Diskutiert nicht über den Sinn oder Unsinn, sondern kümmert Euch um das Ziel den Artikel frei zu bekommen. Und natürlich wie immer…höflich bleiben. Der Amazon Mitarbeiter hat die Richtlinien und die Verfahren nicht erfunden.

Auf der Seite 3 findet Ihr noch ein Häkchen, vergesst keinesfalls das Häkchen zu setzen und das Formular auszufüllen, auch dann, wenn keine Batterien oder ähnliches enthalten sind. Bei der Anzahl Batterien tragt ihr halt eine 0 ein.

Du liest den Text und Du hast einen Erfahrungswert, der diesen Artikel verbessert? Bitte her damit!

Gefahrgut ohne Gefahrgut 😉

 

Amazon Suchbegriff neue Regeln seit August 2018

Dieser Inhalt stammt direkt aus Mails von Amazon, dürfen also in die Kategorie Wissen (…und glauben) gepackt werden.

• Bleiben Sie unter der Beschränkung. 250 Bytes
• Fügen Sie Synonyme ein.
• Fügen Sie Schreibvarianten ein. Rechtschreibfehler sind nicht notwendig.
• Fügen Sie Abkürzungen und alternative Bezeichnungen ein.
• Sie können alles kleinschreiben.
• Sie müssen keine Satzzeichen wie “;”, “:”, “-” eintragen.
• Trennen Sie die Wörter durch Leerzeichen.
• Vermeiden Sie Wortwiederholungen im Feld Suchbegriffe.
• Wiederholen Sie keine Wörter von anderen Feldern wie Titel oder Markenname.
• Tragen Sie in Ihren Suchbegriffen nicht Ihren Markennamen oder den anderer Marken ein.
• Tragen Sie keine ASINs als Suchbegriffe ein.
• Stoppwörter wie “ein”, “eine”, “und”, “bei”, “für”, “von”, “das”, “mit” usw. sind nicht notwendig.
• Verwenden Sie entweder Singular oder Plural. Es ist nicht nötig beide Formen einzutragen.
• Verwenden Sie keine befristet gültigen Aussagen wie “neu” oder “jetzt im Angebot”.
• Verwenden Sie keine subjektiven Angaben wie “beste”, “billigste”, “sehr schön” usw.
• Tragen Sie keine missbräuchlichen oder anstößigen Wörter ein.
• Es ist nicht nötig, Begriffe in verschiedenen Sprachen einzutragen. Beispiel: US-ASINs mit englischen Suchbegriffen werden automatisch ins Spanische übersetzt, wenn Kunden auf Spanisch bei Amazon suchen.

 

Amazon Styleguides

Alkoholische Getränke (80 Zeichen im Titel)
Auto & Motorrad (80 Zeichen im Titel)
Zubehör für Gewerbe, Industrie & Wissenschaft
Babyspielzeug
Baumark (500 Zeichen im Titel)
Wohnen und Lifestyle 
Beauty
Bekleidung
Sonnenbrillen & modische Brillenfassungen
Beleuchtung
Bürobedarf
Computer und Software 
Drogerie & Körperpflege (80 Zeichen im Titel) 
Drogerie – Erotik (80 Zeichen im Titel) 
Elektronik
Elektro-Großgeräte
Garten
Haustierbedarf 
Koffer, Rucksäcke & Taschen
Küche & Haushalt (Leider keine Angabe zur Zeichenzahl im Titel)
Lebensmittel 
Musikinstrumente und DJ-Equipment
Schmuck
Schuhe & Zubehör 
Software
Spielzeug
Sport & Freizeit
Uhren

 

Amazon SEO Basics

Amazon SEO Basics

Dieser Beitrag soll ein durch die Multichannel Rockstars entwickelter SEO Beitrag sein.

Jeder möchte sich frei fühlen, Verbesserungen einzubringen.
Wer nichts dagegen hat, den würde ich auch gerne hier als beteiligten Autor nennen.fi
Kritik und Ergänzungen sind hier also wirklich erwünscht!
Bitte macht einen Thread bei Facebook auf oder schreibt mir ein PN über Facebook an @Tobias Stephan

 

Hier findet ihr eine Zusammenfassung der Amazon Seo Basics zusammen.
Dieser Blogbeitrag wird ständig angepasst und weiterentwickelt. Verbesserungsvorschläge sind willkommen!

  • Die Länge des Titels sollte den Richtlinien aus den Styleguides entsprechen.
    Zur Styleguide Übersicht
  • Bulletpoints sollten maximal 1000 Zeichen enthalten
  • es sollten 5 Bulletpoints enthalten sein
  • die Bulletpoints sollten in verständlichen Sätzen formuliert werden
  • Suchbegriffe dürfen 250 Bytes nicht überschreiten.
  • Bei jedem Angebot sollten 7 Bilder hinterlegt werdet

 

Anmerkung eines Gruppenmitglieds vom 4. November 2018 zum Thema Titel – wer kann da etwas beitragen?
Du sagst das man den Produkttitel bzw. dessen Länge anhand der Styleguides anlegen sollte. Es gibt aber seit einiger Zeit interne Änderungen bei Amazon die darauf hinauslaufen, das der Produkttitel auf max. 80 Zeichen gekürzt werden muss. Es wurden auch schon bei diversen Händlern Produkte ausgeblendet die trotz Einhaltung der Styleguides ein angeblich zu langen Produkttitel hatten (ich war auch einer von diesen Händlern). Wäre es somit nicht ratsamer, neue Produkte schon gleich auf 80 Zeichen einzustellen, da die Aussage von verschiedenen Amazon-Mitarbeitern besagten, das Amazon das in Kürze einführen wird?

Die Bulletpoints
Natürlich kann man in den Bulletpoints auch Keywords platzieren. In erster Linie sollten sie aber als das genutzt werden, was sie sind, nämlich Verkaufsargumente. Bulletpoints sollten leicht lesbarer Text sein und von der Länge nicht ausufern. Wenn sinnvolle Keywords enthalten ist, ist das natürlich umso besser. Die Position der Keywords spielt keine Rolle.

Die Produktbeschreibung
Vermutlich wird die Produktbeschreibung wenig gelesen, dennoch kann es nicht schaden hier unique content (einzigartigen Inhalt) zu schaffen.

Produktbilder
Für eine Kaufentscheidung sind die Bilder absolut wichtig, das ist jedem klar. Käufer mögen viele Bilder, deshalb sollten mindestens 7 Bilder bei einem Produkt hinterlegt sein. Gebt Euch da wirklich Mühe! Jetzt fragt man sich natürlich, wie man mal eben neue weitere Bilder erzeugen kann. Nehmt die vorhandenen, dreht sie, spiegelt sie, nutzt eine dieser Smartphone Apps und kreiert neue Bilder. Man wunder sich, dass man selber nach einer Zeit nicht bemerkt, dass man eigentlich immer nur auf das gleiche Bild schaut. Der Optimierungsanspruch ist aber dann erfüllt.

Pflicht und Kür
Der entscheidende Faktor für ein gutes Ranking ist aber immer noch der Absatz. Verkauft sich ein Artikel, tritt jede weitere Optimierung in den Hintergrund. Schafft man es den Absatz auf welchen Wegen auch immer zu steigen, steigt das Ranking gigantisch. Man merkt schon, hier gibt es das Henne – Ei Problem. Deshalb ist es mehr als sinnvoll sich mit dem Optimieren seiner Angebote zu beschäftigen. Die o.g. SEO Grundregeln sind eine gute Grundlage und gehören zum Pflichtprogramm. Jetzt kann man sich noch über die Kür unterhalten. Das beruht jedoch nur auf Erfahrungswerden. Die Relefanz einer optimierten Seite steigt auch, wenn sich der Content an mehreren Stellen deckt. Das bedeutet, dass Keywords durchaus in den Bulletpoints und in der Produktbeschreibung vorkommen sollten. Dahinter steckt die Idee, dass der

Wie finde ich passende Suchbegriffe?
Sinnvollerweise legt man eine Werbekampagne mit manuellen Suchbegriffen an. Dort bekommt von von Amazon direkt Vorschläge bezogen auf eine ASIN. Durch eine Suche nach diesem Begriff kann wunderbar feststellen, wie relevant ein Suchbegriff ist. Amazon zeigt die Anzahl der Suchergebnissen. Auto Suggestion ist natürlich auch eine beliebt Methode um Begriffe ausfindig zu machen  – hier liegt der Fokus jedoch eher bei der Relevanz.

Amazon erkennt Bindestriche als UND-Operator, das bedeutet, dass zum Beispiel das hinterlegte Keyword „Sturm-Gas-Feuerzeug“ für drei Suchanfragen interessant wäre: „Sturmfeuerzeug“, „Sturm Gasfeuerzeug“. So lässt sich der zur Verfügung stehende Platz besser nutzen.

Eine einfache Methode Keywords ausfindig zu machen, ist sicherlich die Verwendung der Amazon-Auto-Suggestion. Also einfach einen Suchbegriff eingeben und schauen, wie viele Treffer man erzielt. So kann man die Relevanz gewichten.

Produktbewertungen
Natürlich sind Produktbewertungen nicht zu vergessen. Diese spielen für das Ranking auch eine sehr wichtige Rolle. Von gekauften Bewertungen sollte man jedoch Abstand nehmen.

Author:
Tobias Stephan